Warum wir unsere Zukunft optimistischer sehen, als sie ist

 

Vielleicht kennst du folgende Situation: Du bist gerade im Urlaub und hast Zeit, über deine Zukunft und deine Pläne nachzudenken. Du chillst am Hotelpool und reflektierst dein Leben und dir fallen einige Dinge ein, die dich stören. Du beschließt, dass du nach deiner Rückkehr damit beginnen würdest, deine negativen Gewohnheiten abzulegen.

 

Während du dich am großen Hotel-Buffet bedienst schließt du einen Pakt mit dir selbst, dass du dich - sobald du wieder zuhause bist - fortan wieder gesund ernähren und endlich regelmäßig Sport treiben würdest. Aber das alleine reicht noch nicht. Du malst dir eine rosige Zukunft aus, möchtest zudem endlich deine aufgeschobenen Projekte angehen, die geplante Fortbildung starten und ein Instrument erlernen.

Da sich diese Vorstellung großartig anfühlt, besteht auch kein Zweifel, dass du all das angehen würdest, sobald du aus dem Urlaub zurück bist.

 

Du kommst zuhause an und was ist passiert? Deine Euphorie ist schon nach wenigen Tagen verflogen, die Schokolade am späten Abend schmeckt nach wie vor unwiederstehlich lecker, das Fitnessstudio ist doch ganz schön weit weg und die geplante Fortbildung erscheint dir doch recht arbeitsintensiv.

 

Aber woher kommt eigentlich immer dieser Zukunftsoptimismus?

 

Nun, wir Menschen sehen uns selbst als zwei unterschiedliche Personen: Das jetzige Ich und das zukünftige Ich.

Unser jetziges Ich hat viele Schwächen. Es ernährt sich manchmal ungesund, zieht die Couch auch gerne mal dem Fitnessparcour vor, ist hin und wieder bequem oder hat zu wenig Zeit. Unser zukünftiges Ich jedoch ist viel besser. Es löst schöne, positive Gefühle in unserer Vorstellung aus, wenn wir an unser Zukunfts-Ich denken.

Wir brauchen unser zweites, perfektes Ich als Motivation. Schließlich wollen wir uns auf etwas freuen, wenn wir morgens aus dem Bett steigen.

 

Das Problem daran liegt auf der Hand. Da schon allein die Vorstellung daran, die ganzen negativen Gewohnheiten oder Eigenschaften irgendwann mal abzulegen, euphorisierende Gefühle auslöst, schwächt dies unseren Willen, tatsächlich etwas zu ändern. Der unangenehme Teil dieser Wesensveränderung - und das ist das Praktische daran - kann nämlich genauso erstmal auf Morgen verschoben werden.

 

 

Morgen ist wieder heute

 

Und nichts hat sich geändert. Du bist immer noch der gleiche Mensch, egal ob morgen, nach dem Urlaub oder ab dem 1. Jänner. Um diesem Dillemma zu entkommen hast du zwei Möglichkeiten:

 

  • du wirst dir deiner Träumerei bewusst, deckst deinen Selbstbetrug auf uns akzeptierst, dass deine Vorstellungen wohl nie Realität werden
  • oder du startest JETZT SOFORT

 

 

Auch morgen wird der Fernseher noch interessanter sein als das Buch und die Schokolade besser schmecken als der Spinat und mehr Zeit wirst du auch nicht zur Verfügung haben. Deshalb: Starte jetzt! Scheiß auf den Regen, geh jetzt joggen! Nimm es dir nicht ständig vor, mach es!

 

 

 

Pura Vida,

Dein Luke


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