Der blinde Schwimmer

Stell dir vor, du bist ein „blinder Schwimmer“ und gehst an einen See. Du springst ins Wasser und möchtest ans andere Ufer schwimmen, kannst es aber noch nicht sehen. Du weißt, dass der See nicht all zu groß ist, es keine Strömung gibt und du nur gleichmäßig deine Züge machen musst, um ans Ziel zu kommen.

Immer gerade aus.

Du schwimmst vor dich hin und ohne es zu wissen, bist du schon über der Hälfte des Sees.

Es wird anstrengend. Genau so, wie du es dir gedacht und man es dir gesagt hatte. Nach deiner Einschätzung müsstest du das Ufer bald erreichen. Die ersten Zweifel setzen ein.

„Was, wenn es noch weit ist? Schaffe ich es dann noch, zurück zu schwimmen? Wenn ich jetzt nicht gleich das andere Ufer erreiche, dann muss ich umkehren, sonst reicht meine Kraft nicht mehr aus. Vielleicht bin ich ja abgetrieben worden. Ich sollte versuchen, den Kurs zu korrigieren. Mehr rechts. Nichts. Doch weiter nach links?“

Du bist dir sicher, dass du vom Kurs abgekommen bist und kehrst um. Mit letzter Kraft erreichst du das Ufer, an dem du los geschwommen bist.

Tatsächlich aber warst du nur wenige Meter vom anderen Ufer entfernt.

Was hast du falsch gemacht?
Du hättest an deinen Weg, deine Richtung und deine Kondition glauben müssen. Das links- und rechts Schwimmen hat dich mehr Kraft gekostet, als den ursprünglichen Weg. Glaube an dich und deine Fähigkeiten und behalte deine Richtung im Blick.

 

 

 


Warst du auch schon einmal ein blinder Schwimmer und hast dich von deinen eigenen Zweifeln vom Ziel ablenken lassen?

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Pura Vida,

Dein Luke

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